24-Bündiger Hals auf normalen Fender-Strat-Body?

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Anonymous

Guest
Hi Leute!

Also, ich brauche mal eure Hilfe bei einer Überlegung.
Ist es möglich, einen 24-Bündigen Hals auf einen Standard-Body zu schrauben.
Meiner Meinung nach dürfte bei der Verwendung der normalen Trem-Fräsung dann eine Oktavreinheit unmöglich sein, stimmt das? Auch die Position der Tonabnehmer in Einheit mit den Oktavabständen stimmt dann nicht.

Mein Hals ist genau 50 cm lang (Sattel-24. Bund), die Mensur der Gitarre, an der er montiert war, ist 65 cm gewesen. Den möchte ich gerne wo anders anbringen, hat vielleicht jemand eine Idee dazu? Ich hoffe, dass vielleicht euch eine Lösung für mein Problem einfällt.

Danke schon mal, und viele Grüße, Richie!
 
Abgesehen davon, dass durch die Mensurveränderung die Bundreinheit
flöten geht, wird der Hals wahrscheinlich auch von Schrauben / Bohrungen her nich auf den Fender-Body passen.
 
mr. fame":13rpr23e schrieb:
Abgesehen davon, dass durch die Mensurveränderung die Bundreinheit
flöten geht, wird der Hals wahrscheinlich auch von Schrauben / Bohrungen her nich auf den Fender-Body passen.

Hm also der Hals passt auf jeden Fall mal in die Halstasche und die Schrauben sitzen auch.
 
Dann siehts doch gut aus!
Dann mess doch mal die Mensur aus
oder bestell einfach mal paar billige Saiten, zieh sie drauf und hör mal wies klingt
 
Moin!

Also, einfach so reinschrauben geht auf keinen Fall.
Nachdem die Position des Stegs/Tremolos/Whatever recht aufwendig zu ändern ist, sollte die Korrektur beim Einbau des Halses erfolgen. Die Position des Halses wird über den 12. Bund bestimmt. Da ist die Mitte (Hälfte) der Mensur. Zum Sattel und zum Steg sollte es (zunächst) gleich weit sein. Tatsächlich wird der Abstand zum Saitenreiter auf der e-Saite etwa 2 mm länger sein, du brauchst also etwas Raum nach Hinten, um die Oktavreinheit einzustellen. Jetzt kannst du sehen, wo dein Hals hinmuß. Der Spielraum für Fehler ist hier sehr klein. Der Hals könnte etwas mehr in den Korpus hereinragen, in dem Fall muß die Tasche verlängert werden. Ob das mit dem Halspickup passt, muß man sehen. Wenn nicht, diesen ebenfalls versetzen. Neues Pickguard wird eventuell fällig. Kann auch sein, dass dir der Vorteil der 24 Bünde abhanden kommt, wenn der Hals so weit im Korpus sitzt, dass du an die letzten Bünde nicht so gut rankommst...
Eigentlich wollte ich sagen: geh zu einem Gitarrenbauer und lass dir sagen, ob das geht.

Beste Grüße!
Jab
 
Hallo, entscheident ist, wie geschrieben, erst die Mensur und dann die Platzverhältnisse.
Erst mal den neuen Hals neben den alten montierten legen, Oktave gleich auf.
Dann sieht man doch schon wo das hingeht.
Man kann die e-Saite mit Null annehmen und die E-Saite geht 2mm nach hinten.
Es kommt auch auf die Saitenstärke an (der E-Saite besonders).

Mein Projekt ist derzeit anders : von 63 auf 65-Mensur umstellen.
Aber mein Brett hat einen fliegenden Steg und nach hinten genug Luft.

V.H.
 
Hi!

Danke an euch! Die Beste Lösung ist, denke ich, den Hals 2 cm nach hinten zu versetzen. Ich will sowieso nur einen Stegpickup haben, dann ist das mit dem Halspickup egal. Die überflussigen 2 cm bei der Halsfräsung werde ich entweder absägen oder abrunden, oder eine Mischung aus beidem. Das werde ich am besten einen Gitarrenbauer machen lassen, da trau ich mich nicht ran. Wisst ihr, was das ungefähr kosten wird?
Dann muss ich auch noch ein Schlagbrett anpassen lassen und das Floyd Rose montieren. Passt ein Gitarrenbauer auch Schlagbretter an? Ich werde wohl eins von diesen Blank-Teilen nehmen, wo zwar die Fendertypische Form ausgeschnitten ist, aber noch keine Pickupfräsungen o.Ä. drin sind.
Momentan hab ich nur den Tonabnehmer, den Hals und das Floyd Rose, nur der Body fehlt noch. Da werd ich mal auf eBay gucken. Ich wollte nur sichergehen, dass sich das machen lässt.

Danke noch mal für eure Hilfe! Ich werde euch auch berichten, wenn ich fertig bin!
 
Momentan hab ich nur den Tonabnehmer, den Hals und das Floyd Rose, nur der Body fehlt noch.

Und aus den ganzen nicht passenden Einzelteilen macht dann der Gitarrenbauer 'ne funktionierende Gitarre? Daran haben die meistens wenig Spaß... UNd Du auch nicht. Rechne mal locker ab 500 Euro ohne die Teile.

Zumal bei

den Hals 2 cm nach hinten zu versetzen.

auch noch Lackarbeiten anfallen und VEränderungen am Body, damit Du den 24. Bund noch erreichst.

Ich will Dich nicht entmutigen, aber ich habe den Eindruck, Du unterschätzt den Aufwand für Dein etwas laienhaftes Vorhaben erheblich.

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Hans_3":41x34lxg schrieb:
Momentan hab ich nur den Tonabnehmer, den Hals und das Floyd Rose, nur der Body fehlt noch.

Und aus den ganzen nicht passenden Einzelteilen macht dann der Gitarrenbauer 'ne funktionierende Gitarre? Daran haben die meistens wenig Spaß... UNd Du auch nicht. Rechne mal locker ab 500 Euro ohne die Teile.

Zumal bei

den Hals 2 cm nach hinten zu versetzen.

auch noch Lackarbeiten anfallen und VEränderungen am Body, damit Du den 24. Bund noch erreichst.

Ich will Dich nicht entmutigen, aber ich habe den Eindruck, Du unterschätzt den Aufwand für Dein etwas laienhaftes Vorhaben erheblich.

Seh' ich auch so.
Persönliches: Der 24. Bund sitzt da, wo m.E. der Strat-Hals-SC sitzen sollte.
Als Clean-Fan wäre mir die Position des Hals-PUs wichtiger als der 23. und 24. Bund, den ich persönlich nicht sooo häufig brauche. ;-)

Da gibt's vom "Onkel" Ulf interessante Beiträge über Kammfilter und so ...

y-13.jpg

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Bei der schicken YAMAHA klingt der Hals-SC zwar edel und kultiviert (insb. mit dem Booster), aber nicht durchweg so, wie ein SC am ~24. Bund.

Wenn Du eher den Steg-PU zum Zerren brauchst, macht's nicht so viel aus.
 
Ich sehe da kein Problem. Warum nicht einfach einen Rohbody nehmen (ohne PU-Fräsungen aber mit Halstasche). Da hat man freie Hand und kann alles perfekt anpassen.
Die Aussparungen für PU und Elektrik bekommt man auch als Laie hin. Ein Schlagbrett kann man sich selber herstellen.
Ich habe so etwas schon gemacht an einer alten Jolana Iris. Habe da z.B. die Fräsung für das Tremolo mit Holz gefüllt, andere Elektronik verbaut, andere PU´s eingepasst, ein Schlagbrett komplett selbst gesägt und geschnitten, alles neu lackiert usw.
Ich kann gerne einige Bilder einstellen, wo der Umbau gut zu verfolgen ist.
 
Ich sehe da kein Problem. Warum nicht einfach einen Rohbody nehmen (ohne PU-Fräsungen aber mit Halstasche). Da hat man freie Hand und kann alles perfekt anpassen.
Die Aussparungen für PU und Elektrik bekommt man auch als Laie hin. Ein Schlagbrett kann man sich selber herstellen.
Ich habe so etwas schon gemacht an einer alten Jolana Iris. Habe da z.B. die Fräsung für das Tremolo mit Holz gefüllt, andere Elektronik verbaut, andere PU´s eingepasst, ein Schlagbrett komplett selbst gesägt und geschnitten, alles neu lackiert usw.
Ich kann gerne einige Bilder einstellen, wo der Umbau gut zu verfolgen ist.
Lieber Rodeland,
Du hast schon gemerkt, dass Du auf einen 17 Jahre alten Beitrag antwortest?
 
Und? Ist es verboten seine Erfahrungen hier einzubringen? Schonmal überlegt, dass man auch in älteren Themen nützliches finden und beitragen kann?
Und warum kopierst du den gesamten Beitrag, wenn du DIREKT antwortest?
 
@Rodeland
Hi, Ich finde schon, dass das Thema noch interessant ist.
Ich hab u.a. ne HB Pro Series Strat mit roasted Maple-Neck 24 Edelstahlbünden.
Und mich auch schon gefragt, ob das Teil auch auf einen normalen Strat-Body passt?
Müsste man nicht einfach die Halstasche bis zur 1. PU-Fräsung verlängern?
Hab ich nur kurz per Augenmaß überschlagen, wären ja ca. 2 cm?
Wenn ichs vor hätte, würde ich natürlich genau messen, damit die Mensur passt.
Scheint mir der einfachere Weg, als die Trem-Fräsung zu versetzen.
Auch ein versetzter Neck-PU egal ob HB oder Single-Coil bei einer 24er Gitte klingt anders, das 'Ü' ist nicht mehr so typisch, sondern trötet eher wie ein Wikinger-Horn, hehe!

Mir fehlt die Option 22. Bund bei Vintage-Gitarren ala Strat und Tele schon eher. Da müsste es was geben, nen Ansatz oder so, statt nen neuen Hals kaufen. ;)

LG

P.S.: Kritisch sehe ich auch die Saitenreiter E1st, E6st (Oktavreinheit), da der meist jetzt schon kurz vor der Schraube sitzt und nicht weiter nach vorne bzw. hinten kann.
 
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