B
Banger
Guest
Servus zusammen,
gerade komme ich vom Mark-Knopfler-Konzert aus der Köpi-Arena Oberhausen. Die Karte habe ich letztes Jahr von meinem Vater - der mich heute auch begleitete - zum Geburtstag bekommen.
Eins vorweg: wir saßen in Block 1 direkt links vor der Bühne. Der Kartenpreis bewegt sich mit gut 60 Euro in einer Preiszone, die ich freiwillig nicht betrete. Ich selbst hätte mir die Karte nicht gekauft - und muss auch im Nachhinein sagen, dass 60 Euro ziemlich viel Geld für die Musik sind. Nicht, dass das Konzert schlecht war, aber lieber lege ich 30-40 Euro für ein Toto-Konzert auf den Tisch, wo ich eine tolle Bühnenshow mit Spielspaß bekommen habe.
Letzteres fehlte mir bei Herrn Knopfler, die Erfahrung habe ich auch schon bei meinem bisher einzigen Clapton-Konzert 2004 in Antwerpen gemacht: Alternde britische Guitar Heroes neigen dazu, auf der Bühne ordentlich, aber relativ emotionslos ihr Programm herunterzuspielen (Ausnahme bisher: The Shadows).
Herr Knopfler ist sichtbar alt geworden. Das nicht als Kritik, herrje, nur als Feststellung. Die Körperhaltung auf der Bühne sprach Bände. Was soll's auch Musiker werden alt, es sei ihnen in Würde gegönnt.
Generell agierte die Band auf der Bühne recht introvertiert, fast so, als sei das Publikum nicht vorhanden - was das Hauptaugenmerk meiner o.g. Kritik am Preis ist. Es kam nicht der Eindruck auf, die Band habe richtig Laune am Spiel. Dafür lieferten Sie aber satte 2 Stunden Musik - das hat der Herr Clapton nicht geschafft.
Nebenbei sei bemerkt: Sitzkonzerte sind doof, erst recht auf unbequemen Stühlen, auf denen einem schmerzhaft die Beine einschlafen. Es war erholsam, dass es zwischendurch Standing Ovations gab, ansonsten wäre ich ernsthaft gestorben.
Neben all der Kritik ist aber eins nachhaltig hängengeblieben: Der Mann hat Ton, aber hallo! Und die Dynamik, die er aus seinem Spiel holt, ist unglaublich! Das hat das Konzert wiederum wertig gemacht.
Gespielte Gitarren: Strat, Paula, National.



gerade komme ich vom Mark-Knopfler-Konzert aus der Köpi-Arena Oberhausen. Die Karte habe ich letztes Jahr von meinem Vater - der mich heute auch begleitete - zum Geburtstag bekommen.
Eins vorweg: wir saßen in Block 1 direkt links vor der Bühne. Der Kartenpreis bewegt sich mit gut 60 Euro in einer Preiszone, die ich freiwillig nicht betrete. Ich selbst hätte mir die Karte nicht gekauft - und muss auch im Nachhinein sagen, dass 60 Euro ziemlich viel Geld für die Musik sind. Nicht, dass das Konzert schlecht war, aber lieber lege ich 30-40 Euro für ein Toto-Konzert auf den Tisch, wo ich eine tolle Bühnenshow mit Spielspaß bekommen habe.
Letzteres fehlte mir bei Herrn Knopfler, die Erfahrung habe ich auch schon bei meinem bisher einzigen Clapton-Konzert 2004 in Antwerpen gemacht: Alternde britische Guitar Heroes neigen dazu, auf der Bühne ordentlich, aber relativ emotionslos ihr Programm herunterzuspielen (Ausnahme bisher: The Shadows).
Herr Knopfler ist sichtbar alt geworden. Das nicht als Kritik, herrje, nur als Feststellung. Die Körperhaltung auf der Bühne sprach Bände. Was soll's auch Musiker werden alt, es sei ihnen in Würde gegönnt.
Generell agierte die Band auf der Bühne recht introvertiert, fast so, als sei das Publikum nicht vorhanden - was das Hauptaugenmerk meiner o.g. Kritik am Preis ist. Es kam nicht der Eindruck auf, die Band habe richtig Laune am Spiel. Dafür lieferten Sie aber satte 2 Stunden Musik - das hat der Herr Clapton nicht geschafft.
Nebenbei sei bemerkt: Sitzkonzerte sind doof, erst recht auf unbequemen Stühlen, auf denen einem schmerzhaft die Beine einschlafen. Es war erholsam, dass es zwischendurch Standing Ovations gab, ansonsten wäre ich ernsthaft gestorben.
Neben all der Kritik ist aber eins nachhaltig hängengeblieben: Der Mann hat Ton, aber hallo! Und die Dynamik, die er aus seinem Spiel holt, ist unglaublich! Das hat das Konzert wiederum wertig gemacht.
Gespielte Gitarren: Strat, Paula, National.


