A
Anonymous
Guest
Moin zusammen,
neulich war ich mit meiner Band bei Radio Bremen 4 zu Gast ... zum sprechen und spielen.
Erstmalig habn wir hier auf die obligatorische Wandergitarren und Cajon Radiobesetzung verzichtet und ein minimalisiertes Bühnensetup getestet ... mit Drums, Bass, Cello und elektrifizierter Gitarre.
Da ich's zum Recording mittlerweile zu einem nicht unsesentlichen Teil nutze, schien mir der Einsatz von Guitar Rig für diesen Zweck angemessen.
Mein Setup war also: Tele, Macbook, Rigcontrol ... und dann direkt in die Rundfunkanlage.
Wie ich das fand: Für einen ersten Versuch war es eigentlich ziemlich gut. Das Setup war schnell und Problemlos, die Sounds fix gefunden (teils hatte ich die Vorprogrammiert, in einem Fall einfach ein fertiges Preset genommen und einen Booster zugefügt). Der Sound war gut ... also nicht überragend aber durchaus ok. Wobei ich finde, dass Guitar Rig für Liveähnliche Anwendungen im DI Einsatz sicherlich kein reines Plug and Play System ist. Für ein optimales Ergebnis muss man sicherlich mehr tweaken und (im Plugin und am Pult) Das gab die Zeit aber nicht her.
Das Spielgefühl ist gut. Mit aktiviertem Whammy Effekt spürte man die Latenz etwas, aber sonst ging es. Ein abgenommener Amp hätte sicherlich mehr Durchschlagskraft gehabt und auch fetter Gewesen. Ein reiner Computeramp klingt so doch immernoch recht kühl.
Fazit: Für's Recording nehme ich's eh gerne. Für so ne Radio Sache würde ichs auch wieder nehmen, aber dann vorher noch etwas mehr Zeit in die Abstimmung investieren. Live sehe ich mich damit noch nicht. Am Tag drauf konnte ich dann abends wieder erfahren, warum es sich lohnt, einen tonnenschweren Effektsarg auf die Bühne zu wuchten. Spätestens bei diesem unsäglich geilen, kaputten Fuzzton mit Sub- und Subsuboktave hätte das Computersystem sicherlich klägllichst verkackt ;-)
Wer mal reinhören will: Hier gibt es alle 4 Songs ... plus Interview und ein paar Bilder.
http://www.radiobremen.de/bremenvier/musik/promigalerie/plusvierneun116.html
Gruß
.Gurki
neulich war ich mit meiner Band bei Radio Bremen 4 zu Gast ... zum sprechen und spielen.
Erstmalig habn wir hier auf die obligatorische Wandergitarren und Cajon Radiobesetzung verzichtet und ein minimalisiertes Bühnensetup getestet ... mit Drums, Bass, Cello und elektrifizierter Gitarre.
Da ich's zum Recording mittlerweile zu einem nicht unsesentlichen Teil nutze, schien mir der Einsatz von Guitar Rig für diesen Zweck angemessen.
Mein Setup war also: Tele, Macbook, Rigcontrol ... und dann direkt in die Rundfunkanlage.
Wie ich das fand: Für einen ersten Versuch war es eigentlich ziemlich gut. Das Setup war schnell und Problemlos, die Sounds fix gefunden (teils hatte ich die Vorprogrammiert, in einem Fall einfach ein fertiges Preset genommen und einen Booster zugefügt). Der Sound war gut ... also nicht überragend aber durchaus ok. Wobei ich finde, dass Guitar Rig für Liveähnliche Anwendungen im DI Einsatz sicherlich kein reines Plug and Play System ist. Für ein optimales Ergebnis muss man sicherlich mehr tweaken und (im Plugin und am Pult) Das gab die Zeit aber nicht her.
Das Spielgefühl ist gut. Mit aktiviertem Whammy Effekt spürte man die Latenz etwas, aber sonst ging es. Ein abgenommener Amp hätte sicherlich mehr Durchschlagskraft gehabt und auch fetter Gewesen. Ein reiner Computeramp klingt so doch immernoch recht kühl.
Fazit: Für's Recording nehme ich's eh gerne. Für so ne Radio Sache würde ichs auch wieder nehmen, aber dann vorher noch etwas mehr Zeit in die Abstimmung investieren. Live sehe ich mich damit noch nicht. Am Tag drauf konnte ich dann abends wieder erfahren, warum es sich lohnt, einen tonnenschweren Effektsarg auf die Bühne zu wuchten. Spätestens bei diesem unsäglich geilen, kaputten Fuzzton mit Sub- und Subsuboktave hätte das Computersystem sicherlich klägllichst verkackt ;-)
Wer mal reinhören will: Hier gibt es alle 4 Songs ... plus Interview und ein paar Bilder.
http://www.radiobremen.de/bremenvier/musik/promigalerie/plusvierneun116.html
Gruß
.Gurki