Rollensattel

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Anonymous

Guest
Hallo, ja, ich habe vorher die alten Beiträge dazu gelesen.
Ich will es trotzdem machen, weil ich einen neuen Hals einbauen will.
Also wenn es schief geht, mache ich den alten wieder hin und gut.
Die Mensur ist länger, ich habe eine Flying-Bridge und genug Spielraum.
Jetzt habe ich ein extragroßes Foto und die Nr 3023017 von musik-produktiv.de
http://www.vhingst.homepage.t-online.de/sattel.jpg
Kann Jemand grundsätzlich sagen :"Das geht nicht." ?
Also : Ich will basteln, ich kann fräsen(lassen) und ich kann alles einstellen.
Nur so'n Ding hatte ich noch nicht - findet man den "Nullpunkt" der Mensur ?
Also los :
V.H.
 
Ich habe mir das jetzt drei Mal durchgelesen und ich begreife nicht, was du eigentlich meinst.

Du willst einen Rollensattel einbauen. Oder? Und wo ist jetzt dein Problem? Ich habs nicht verstanden.

Tom
 
Hi,

ich hatte mich ja auch mal um einen Rollensattel (Fender LSR Roller Nut) schlau gemacht, und den mir sogar schon vom Thomann bestellt...
Ich wollte den mir von einem Gitarrenbauer einbauen lassen, hab dann aber doch noch gekniffen, weil das ein irreversibler Eingriff ist.

Du könntest nämlich nicht, falls du mit den Ergebnis nicht zufrieden sein solltest, den alten Sattel ohne Weiteres einbauen, da der Anfang der Mensur nicht der Rand bzw. die Kante des Rollensattels ist, sondern der Auflagepunkt auf der jeweiligen Kugeln und diese Kugeln sind fast in der Mitte des Sattels...
EDIT: Meinst du das mit Nullpunkt der Mensur?

Was ich dir damit sagen will ist, dass der Einbau eines Rollensattels eine größere "Operation" (die Nut muss um ein gewisses Maß zum Griffbrett hin vergrößert werden) an deiner Gitarre ist, als man denkt, wenn du die Bundreinheit beibehalten möchtest ;-)
Falls du es dann rückgängig machen wolltest müsste da auch nochmal ein Gitarrenbauer ran, weil die Nut ja wieder verkleinert werden muss...


Gruß,
Christian
 
Hallo, es war bissl blöd gefragt - tESCH schreibt eigentlich das was ich befürchte.
Bei Nichtgefallen ist der Hals mehr oder weniger eine Baustelle.
@little-feat : Den Hals habe ich bei Dingsbay für wenig Geld gekauft, wer
verbaut schon einen Hals mit Jolana-Logo - außer er hat eine alte, deren Hals
auch mal überarbeitet gehört. Nun bin ich wohl wieder bei Knochen...
Ich meinte eben, das kann man selber machen und noch schön die Höhe justieren
ohne diese Schlitze sägen zu müssen. Noch Meinungen ?
V.H.
 
V.H.":2rj98o3v schrieb:
Hallo, es war bissl blöd gefragt - tESCH schreibt eigentlich das was ich befürchte.
Bei Nichtgefallen ist der Hals mehr oder weniger eine Baustelle.
@little-feat : Den Hals habe ich bei Dingsbay für wenig Geld gekauft, wer
verbaut schon einen Hals mit Jolana-Logo - außer er hat eine alte, deren Hals
auch mal überarbeitet gehört. Nun bin ich wohl wieder bei Knochen...
Ich meinte eben, das kann man selber machen und noch schön die Höhe justieren
ohne diese Schlitze sägen zu müssen. Noch Meinungen ?
V.H.

Moin VH,

Rollensättel sind meiner Meinung nach Schöndenkerei. Sie geht von der Idee aus, dass die Saite hin und her rollt. Tatsächlich wird sie auf dem engen Radius geknickt und läuft keineswegs besser, als auf einem gefetteten Knochen oder einem Carbongraphit - eher schlechter. Aber man handelt sich noch zirpende Resonanzen der ungedämpften kurzten Saite ein und sägt am Griffbrett herum. Mein Fazit: Nicht zu empfehlen.
 
Kleine Ergänzung am Rande:

In meiner N.I.C.E. befindet sich ein "Tusq"-Sattel von Graph Tech.

http://www.graphtech.com/products.html?CategoryID=1

Das scheint ein keramisches Material zu sein, so fühlt es sich an. Die Sattelkerben sind extrem glatt, wie poliert. Das Material ist offensichtlich sehr hart. Es erinnert an Porzellan.

Ich bilde mir ein, daß mit diesem Sattel die Baßsaiten klarer und sauberer klingen. Oder offener.

Müßte ich einen Sattel tauschen, würde ich mich für dieses Material entscheiden.

Tom
 
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