S
steve_d
Power-User
- 25 März 2008
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Aus reiner Neugier wollte ich mal etwas in die Runde fragen:
Ich habe vorgestern bei einer meiner Gitarren, deren Bünde zwar nicht runtergespielt, aber z.T. auf der Oberseite platt waren (vornehmer ausgedrückt: Es hat sich ein Plateau gebildet), die Bundstäbchen verrundet. Die Motivation dafür war eigentlich die Bespielbarkeit, weil ich bei Slides/Lagenwechseln immer das Gefühl hatte, an einigen Bünden hängenzubleiben (auf der Seite zur Kopfplatte hin hatten sich tatsächlich ganz feine Kanten gebildet, das war also durchaus keine Einbildung). Naja, und obwohl ich das vorher noch nie gemacht hatte und die handwerkliche Ausführung sicher verbesserungsbedürftig ist, bin ich doch mit dem Ergebnis ganz zufrieden, sprich, das Problem des "Hängenbleibens" ist gelöst, das Instrument spielt sich besser als vorher.
Was mich aber nun außerdem (sehr positiv) überrascht hat: Ich meine, dass die Gitarre besser klingt als vorher. Irgendwie resonanter, vielleicht "offener" als vorher (ja, ich weiß, das ist immer so eine Sache mit den Attributen...). Ehrlich gesagt hat sie so noch nie geklungen, und ich habe das Teil schon viele Jahre (aber auf die Bünde nie wirklich geachtet). Und jetzt frage ich mich, ob ich hier die Flöhe husten höre (ich neige allerdings normalerweise nicht dazu, mir über minimale Sound-Unterschiede tagelang einen Kopf zu machen) oder ob da was dran ist. Hat das Verrunden der Bünde einen wirklich deutlich wahrnehmbaren Effekt auf den Klang der Gitarre (auch wenn die Bünde vorher nicht "völlig runter" waren)? Eure Erfahrungen würden mich interessieren.
Ich habe vorgestern bei einer meiner Gitarren, deren Bünde zwar nicht runtergespielt, aber z.T. auf der Oberseite platt waren (vornehmer ausgedrückt: Es hat sich ein Plateau gebildet), die Bundstäbchen verrundet. Die Motivation dafür war eigentlich die Bespielbarkeit, weil ich bei Slides/Lagenwechseln immer das Gefühl hatte, an einigen Bünden hängenzubleiben (auf der Seite zur Kopfplatte hin hatten sich tatsächlich ganz feine Kanten gebildet, das war also durchaus keine Einbildung). Naja, und obwohl ich das vorher noch nie gemacht hatte und die handwerkliche Ausführung sicher verbesserungsbedürftig ist, bin ich doch mit dem Ergebnis ganz zufrieden, sprich, das Problem des "Hängenbleibens" ist gelöst, das Instrument spielt sich besser als vorher.
Was mich aber nun außerdem (sehr positiv) überrascht hat: Ich meine, dass die Gitarre besser klingt als vorher. Irgendwie resonanter, vielleicht "offener" als vorher (ja, ich weiß, das ist immer so eine Sache mit den Attributen...). Ehrlich gesagt hat sie so noch nie geklungen, und ich habe das Teil schon viele Jahre (aber auf die Bünde nie wirklich geachtet). Und jetzt frage ich mich, ob ich hier die Flöhe husten höre (ich neige allerdings normalerweise nicht dazu, mir über minimale Sound-Unterschiede tagelang einen Kopf zu machen) oder ob da was dran ist. Hat das Verrunden der Bünde einen wirklich deutlich wahrnehmbaren Effekt auf den Klang der Gitarre (auch wenn die Bünde vorher nicht "völlig runter" waren)? Eure Erfahrungen würden mich interessieren.