- Seriennummer
- F223020
- Hersteller
- Ibanez
- Baujahr
- 1992
Hier kommt die Metallerin unter meinen glorreichen 7 Nipponesierinnen. Eine Paul Stanley aus der 92 Reissue. Das Baujahr hat mit dieser Ibanez Spezialist aus Australien ermittelt. Ein Meisterstück japanischer Gitarrenbaukunst!
Ich saß irgendwann im Sommer 2000 oder 2001 an der Ardeche im Zelt und trank billigen Rotweit aus so einem 5 Liter Plastikkanister. Draußen regnete es in Strömen, meine Frau las Harry Potter und unsere Pflegetochter lag mit Ihrem Freund in der Kabine und knutschte. Wir hatten damals gerade eine neue Band am Start und setzten große Erwartungen in dieses Projekt. Was lag da näher als die spezielle Situation für eine Meditation zu nutzen, mit welcher Gitarre ich auf der Bühne auffallen könnte. So ne echte Metal Axt kam nicht in Frage, auch keine Vai oder van Halen Geige. Nein, es sollte eine Ovation Breadwinner oder Deacon werden. Finde mal eine! Also Augen aufhalten und halt auch mal Alternativen in Betracht ziehen:
Die Paul Stanley hatte ne coole Optik und sie ist ähnlich konstruiert wie ne Les Paul, die immer meine Traumgitarre war, also Mahagonibody mit aufgeleimter Ahorndecke. Naiv wie ich war, dachte ich damit erwische ich 2 Fliegen mit einer Klappe. Paul Stanleys gab es allerdings auch nicht wie Sand am Meer. Die gebrauchten hatten alle einen Kurs von so um die 1.200,00 Euronen. Da fand ich dann 2002 beim online recherchieren die Fa. Musik Grimm in Sebnitz bei Hof, die diese Gitarre neu im Laden hängen hatten. Der Herr Grimm kannte die Gebrauchtpreise der Gitarre, die er immerhin knappe 10 Jahre im Laden hängen hatte und gab mir tatsächlich fast nix nach. Also kaufte ich die Schöne im Dezember 2002 und wies meine Bank an Herrn Grimm 1.350,00 Euro gutzuschreiben.
Damit war noch nicht Ende, denn ich wollte unbedingt EMGs drauf haben und die Optik mit den Skull Knobs abrunden. Zunächst waren ein 85er und ein 89er drauf. Anfang diesen Jahres habe ich am Steg einen 81TW und am Hals den 89er eingebaut.
Nun wie eine Les Paul klingt sie nicht, vermutlich nicht einmal mit Burst Buckern oder End Fünziger PAFs. Mit der aktuellen PU Bestückung allerdings ist sie eine wirklich extrem universelle Rock/Metal Gitarre. Beide Pus gesplittet erzeugen fast schon die Transparenz einer Akustik, auch wenn die Optik nicht passt, geht Blues sehr authentisch, und alle härteren Varianten ohnehin. Ich finde sie spielt sich etwas spröde, längst nicht so einfach wie ne Les Paul oder ne SG oder z.b. auch die Musician oder die Weir, man muss sie schon ordentlich bearbeiten. Dann allerdings kommt die Dame ordentlich auf Touren …
Ich saß irgendwann im Sommer 2000 oder 2001 an der Ardeche im Zelt und trank billigen Rotweit aus so einem 5 Liter Plastikkanister. Draußen regnete es in Strömen, meine Frau las Harry Potter und unsere Pflegetochter lag mit Ihrem Freund in der Kabine und knutschte. Wir hatten damals gerade eine neue Band am Start und setzten große Erwartungen in dieses Projekt. Was lag da näher als die spezielle Situation für eine Meditation zu nutzen, mit welcher Gitarre ich auf der Bühne auffallen könnte. So ne echte Metal Axt kam nicht in Frage, auch keine Vai oder van Halen Geige. Nein, es sollte eine Ovation Breadwinner oder Deacon werden. Finde mal eine! Also Augen aufhalten und halt auch mal Alternativen in Betracht ziehen:
Die Paul Stanley hatte ne coole Optik und sie ist ähnlich konstruiert wie ne Les Paul, die immer meine Traumgitarre war, also Mahagonibody mit aufgeleimter Ahorndecke. Naiv wie ich war, dachte ich damit erwische ich 2 Fliegen mit einer Klappe. Paul Stanleys gab es allerdings auch nicht wie Sand am Meer. Die gebrauchten hatten alle einen Kurs von so um die 1.200,00 Euronen. Da fand ich dann 2002 beim online recherchieren die Fa. Musik Grimm in Sebnitz bei Hof, die diese Gitarre neu im Laden hängen hatten. Der Herr Grimm kannte die Gebrauchtpreise der Gitarre, die er immerhin knappe 10 Jahre im Laden hängen hatte und gab mir tatsächlich fast nix nach. Also kaufte ich die Schöne im Dezember 2002 und wies meine Bank an Herrn Grimm 1.350,00 Euro gutzuschreiben.
Damit war noch nicht Ende, denn ich wollte unbedingt EMGs drauf haben und die Optik mit den Skull Knobs abrunden. Zunächst waren ein 85er und ein 89er drauf. Anfang diesen Jahres habe ich am Steg einen 81TW und am Hals den 89er eingebaut.
Nun wie eine Les Paul klingt sie nicht, vermutlich nicht einmal mit Burst Buckern oder End Fünziger PAFs. Mit der aktuellen PU Bestückung allerdings ist sie eine wirklich extrem universelle Rock/Metal Gitarre. Beide Pus gesplittet erzeugen fast schon die Transparenz einer Akustik, auch wenn die Optik nicht passt, geht Blues sehr authentisch, und alle härteren Varianten ohnehin. Ich finde sie spielt sich etwas spröde, längst nicht so einfach wie ne Les Paul oder ne SG oder z.b. auch die Musician oder die Weir, man muss sie schon ordentlich bearbeiten. Dann allerdings kommt die Dame ordentlich auf Touren …